aschenbecher für alternative energien

damit sich die abschaltung diverser stromerzeuger nicht noch weiter hinauszögert, möchte der aschenbecher-blog hier eine neue, in dieser form noch nie dagewesene energiequelle vorstellen, die sich jeder aschenbecher-user zuhause leicht selber herstellen kann. sie benötigt weder komplizierte schutzeinrichtungen oder bleiunterhosen, selbst die endlagerung kann jeder selbst durchführen.

folgendes sollte auch in ihrem haushalt zu finden sein:

  • 1 aschenbecher aus metall
  • 0,5m vollkupferkabel
  • 1 kleine rolle tesafilm
  • 2 kurze kabel, idealerweise mit klemmen
  • 2-3 päckchen zitronensäure
  • destilliertes wasser

für den zusammenbau brauchen sie keinen studierten techniker, sondern lediglich etwas werkzeug, um den draht zu häuten. dieser wird mithilfe eines politikers einer flachzange zu einer dekorativen form verbogen. ich habe mich hier für eine nicht ganz perfekte spirale entschieden.

nun kommt die tesarolle in den ascher, die spirale oben drauf, anschließend wird der ascher mit dem destillierten wasser gefüllt, bis der kupferdraht ganz versunken ist. dann muss nur noch die säure darin aufgelöst werden, für 100 ml wasser habe ich 3 päckchen verwendet.

nun wird nur noch die eine klemme an den ascher und die andere an die spirale gepfriemelt. dabei sollte man nicht die polung verwechseln… der hier benutzte ascher hat es immerhin auf 0.27 volt gebracht, ascher aus aluminium dürften sogar bis über 1 volt schaffen. ja, es ist ein kleiner beitrag, aus dem ein großer wird, wenn genügend aschernative energiern verfügbar sind. deshalb seien alle ascher-fans dazu aufgerufen den blödsinn das experiment auszuprobieren und so diese welt wieder etwas erträglicher zu machen.

sicherheitshinweis: die säure wird bei stromerzeugung giftig. nicht trinken! reste können über den hausmüll oder ausguss entsorgt werden.

4 Kommentare

  1. anna

    Wenn ich denn destilliertes Wasser und einen Kupferdraht, der nicht in Benutzung ist, zu Hause hätte, würde ich das sogar mal probieren! Super Idee :) Ich glaube aber nicht, dass das alltagstauglich ist…

  2. chrizi (Beitrag Autor)

    man müsste ausprobieren, wie lang die batterie hält. für eine kleine nachtleuchte sollte es reichen, auch wenn die nicht sehr helle ist. aber macht nichts, sind wir selbst :)

  3. Adam

    Haha sehr coole Idee. So wird der Haushalt wieder ein wenig mehr CO2-Neutral :)

  4. Cindy

    Sowas sollte man mal mit kleinen Kindern ausprobieren, man muss ja nicht unbedingt sagen, dass es ein aschenbecher ist. Da werden sie vielleicht Chemiebgeisterter. Hauptsache man raucht nebenbei keine!

Kommentare sind geschlossen.